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PHOTOVOLTAIK

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Einkommenssteuer

Steuerliche Einordnung von Photovoltaikanlagen

Besprechen Sie grundsätzlich steuerliche Aspekte für eine Investition in eine PV-Anlage mit Ihrem Steuerberater.


Die steuerliche Einordnung von Photovoltaikanlagen muss auf folgende Bereiche aufgeteilt werden:

Aus Sicht der Einkommensteuer wird die PV-Anlage erst dann bedeutsam, wenn langfristig ein Gewinn erwirtschaftet wird. Das ist dann der Fall, wenn die Erlöse aus der Einspeisevergütung ingesamt höher sind als alle aus dem Betrieb der Anlage entstehenden Kosten. Das ist auch abhängig von der gewählten Abschreibungsart. In den Verlustjahren kann man das negative Ergebnis steuermindernd geltend machen, andererseits müssen Sie später entstandene Gewinne versteuern.

Quellenangabe:

Photovoltaik: Strom ohne Ende

Thomas Seltmann

ISBN-10: 3-934595-40-5

Herrausgeber: Solarpraxis AG
















Diese Steuerart ist an die Bedingung geknüpft, dass Ihre Anlage Gewinne erwirtschaftet. Gewerbesteuer wird erst dann fällig, wenn der Gewinn aus der gewerblichen Tätigkeit (Gewerbeanmeldung) mehr als 24500 € pro Jahr beträgt.

Nach einer Verfügung der Finanzämter ist jeder Solarstromeinspeiser, der regelmäßig mehr als 50 Prozent seines erzeugten Stroms ins Netz einspeist, umsatzsteuerpflichtig. Dies gilr unabhängig davov, ob die Anlage Gewinne oder Verluste erwirtschaftet. Eine Volleinspeisung entsprechend dem EEG wirkt also auf jeden Fall umsatzsteuerverpflichtend.

Kleinuntenehmen können sich von dieser Pflicht befreien lassen, wenn Ihr Jahresumsatz maximal 16620 Euro beträgt (so genannte „Kleinunternehmerregelung“).

Die Umsatzsteuerpflicht bietet privaten Stromerzeugern auch einen finanziellen Vorteil: Sie erhalten dadurch die für die Investition bezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückerstattet. Ebenfalls erhalten Sie allen Mehrwertsteuerbeträge auf alle Betriebskosten erstattet.

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